Handelsblatt Gastkommentar von Janina Mütze: Merz hat die Erwartungen der Deutschen bislang nicht erfüllt
In einem Gastkommentar für das Handelsblatt schreibt Civey Geschäftsführerin Janina Mütze, warum das Jahr 2026 nicht das Jahr der großen Durchbrüche werden wird und betont, warum gerade jetzt Verlässlichkeit und Orientierung statt schnelle Erfolge wichtig sind.
Der Ton im politischen Deutschland ist rau geworden: Auch in den Civey Studien dominieren derzeit Begriffe wie Unsicherheit und Wut. Dieses Stimmungstief reicht weit über einzelne Branchen hinaus.
Besonders deutlich wird das beim Blick auf die Bundesregierung: Knapp 70 Prozent der Bevölkerung finden, Bundeskanzler Friedrich Merz habe ihre Erwartungen mit seiner bisherigen Arbeit nicht erfüllt. Auch unter Unionsanhängerinnen und Unionsanhängern teilt ein signifikanter Anteil diese Einschätzung.
Zuversicht entsteht dort, wo Akteure zeigen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig bleiben.
Laut Janina Mütze lautet die zentrale Frage für 2026 nicht, wer die größten Versprechen macht, sondern wer Prioritäten klar benennt, Entscheidungen nachvollziehbar macht und Verantwortung sichtbar übernimmt. Oder zugespitzt: „underpromise, overdeliver“.
Hier können Sie die Kolumne nachlesen:



