Ron Paul Effekt

Nach einer Fernsehdebatte im Jahr 2012 ging der republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul in mehreren Online-Umfragen als Sieger hervor, obwohl er in öffentlichen Meinungsumfragen weit zurücklag. Dies wird darauf zurückgeführt, dass Paul besonders viele seiner Anhänger mobilisieren konnte, online für ihn (teilweise mehrmals) abzustimmen. Um den sogenannten Ron-Paul-Effekt zu verhindern und Repräsentativität zu gewährleisten, bedarf es nicht nur einer Erhebung sozio-demografischer Daten, sondern es muss auch auf das politische Interesse bzw. die politische Gesinnung der Internetnutzer berücksichtigt werden.