20181009-ferkel-min
Tierschutz

Verbot von Ferkel-Kastration ohne Betäubung?

Eigentlich sollte im Januar 2019 Schluss sein mit der Kastration männlicher Ferkel ohne Betäubung. Nun will die Bundesregierung den Bauern weitere zwei Jahre Übergangsfrist einräumen.

Politik | umfragestart | 09.10.2018

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 20 Millionen männliche Ferkel kastriert - häufig ohne Betäubung. Wegen der Hormone würde das Fleisch von 2 bis 10 Prozent der Eber sonst unangenehm riechen, wenn es in der Pfanne landet. Eigentlich sollte ab Januar 2019 Schluss sein mit der Kastration ohne Betäubung.

Doch der Deutsche Bauernverband spricht sich gegen Ferkel-Kastrationen unter ärztlicher Aufsicht aus. Alternative Verfahren brächten zu hohe Kosten mit sich und die Ferkelerzeugung würde dann ins Ausland abwandern, wo die Gesetzgebung weniger streng sei. Die Bundesregierung will der Agrarwirtschaft nun weitere zwei Jahre Übergangsfrist einräumen, in denen die bisherige Praxis ohne Betäubung fortgeführt werden darf.

Civey fragt daher: Sollte die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung verboten werden, auch wenn dadurch der Preis von Schweinefleisch steigen würde?

Registrierte Teilnehmer sehen das repräsentative Gesamtergebnis sofort nach der Abstimmung.

Weitere interessante Themen:

Civey Newsletter Illustration

Bleiben Sie informiert mit uns

Mit unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über neue Umfragen und Analysen. Registrieren Sie sich jetzt!