zentralmoschee-min© Raimond Spekking / DITIB-Zentralmoschee Köln / CC BY-SA 4.0 / bearbeitet von Civey
Religion

Braucht es eine „Moschee-Steuer“?

Auf der 4. Deutschen Islam Konferenz soll auch die Finanzierung von Moscheen und Imamen hierzulande diskutiert werden. Braucht es eine „Moschee-Steuer“, um die Gemeinden unabhängiger zu machen?

Gesellschaft | umfragestart | 28.11.2018

An diesem Mittwoch beginnt in Berlin die 4. Deutsche Islam Konferenz (DIK). Bei der zweitägigen Veranstaltung, für die das Bundesinnenministerium zuständig ist, geht es neben der Integrationsförderung auch um die Imamausbildung in Deutschland.

Letzteres ist auch mit der Frage nach der Finanzierung von Imamen und Moscheen aus dem Ausland verbunden. Markus Kerber, zuständiger Staatssekretär im Bundesinnenministerium, sagte dazu in der BILD: „Das Ziel muss sein, dass die Moscheen in Deutschland nicht mehr von Finanzhilfen aus dem Ausland abhängig sind.“

Laut Kerber könnte dabei eine sogenannte „Moschee-Steuer“ helfen, die, in Analogie zur Kirchensteuer, von Muslimen entrichtet wird und der Finanzierung der Arbeit ihrer jeweiligen Moscheegemeinde dient.

Civy fragt daher: Befürworten Sie die Einführung einer Art „Kirchensteuer“ für Angehörige der muslimischen Religionsgemeinschaft in Deutschland?

Weitere interessante Themen:

Civey Newsletter Illustration

Bleiben Sie informiert mit uns

Mit unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über neue Umfragen und Analysen. Registrieren Sie sich jetzt!