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Arbeit

Hartz-IV: Sanktionen bei Jüngeren kontraproduktiv?

SPD-Chefin Nahles macht sich für Korrekturen an Altkanzler Schröders Arbeitsmarktreform stark. Leistungskürzungen für jüngere Menschen seien kontraproduktiv. Sollten die Sanktionen gelockert werden?

Politik | umfragestart | 21.08.2018

Während älteren „Hartz IV“-Empfängern stufenweise die Sozialleistung gekürzt wird, wenn sie den Verpflichtungen des Jobcenters nicht nachkommen, sieht das Gesetz für Jugendliche drastischere Strafen vor. Bereits mit dem zweiten verpassten Termin wird den unter 25-Jährigen der komplette Hartz-IV-Satz entzogen.

Ginge es nach der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles, sollten Leistungskürzungen für jüngere Hartz-IV-Empfänger komplett abgeschafft werden. „Die melden sich nie wieder im Jobcenter, um einen Ausbildungsplatz zu suchen“, erklärte die SPD-Chefin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sanktionen wirkten deshalb nur kontraproduktiv. Der Koalitionspartner CDU indes lehnt den Vorstoß ab.

Civey stellt daher die Frage: Sollten die härteren Sanktionen bei Pflichtverstößen gegen „Hartz 4“-Empfänger unter 25 verschärft oder gelockert werden?

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