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Gesetzgebung

Härtere Strafen für „Unfallgaffer“?

Das verheerende Busunglück am Montag auf der A9 hat erneut die Diskussion um das Strafmaß für Gaffer angefacht. Autofahrer_innen vor Ort hätten die Arbeit der Rettungskräfte behindert.

Politik | umfragestart | 03.07.2017

Auf der A9 bei Münchberg war am Montagmorgen ein Reisebus auf einen Sattelzug aufgefahren und vollständig ausgebrannt. 18 Menschen kamen dabei ums Leben. Mehrere Politiker_innen haben das Verhalten der übrigen Verkehrsteilnehmer_innen stark kritisiert. Weil die Rettungsgasse nicht breit genug war, hätten vor allem große Einsatzfahrzeuge wertvolle Zeit verloren. Auf der Gegenfahrbahn hätten zudem einige Gaffer beinahe weitere Unfälle verursacht. „Es ist in der Tat unverantwortlich und beschämend, wenn auf der Gegenfahrbahn die Geschwindigkeit drastisch vermindert wird, um zu sehen, was passiert ist“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Civey stellt daher die Frage: Sollten die Strafen für sogenannte „Unfallgaffer“, die Rettungskräfte behindern, verschärft werden?

Die Umfrage ist eine laufende Befragung. Teilnehmer_innen, die abstimmen, sehen die aktuellsten Ergebnisse im Widget. Civey wertet diese redaktionell aus.

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