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Gleichstellung

Geschlechtergerechte Sprache: „Lehrer_innen“, „Lehrer*innen“ oder doch einfach nur „Lehrer“?

Der Streit um geschlechtergerechte Sprachregelungen in Deutschland reißt nicht ab. Welche Form sollte man in der deutschen Sprache wählen, um alle Geschlechter anzusprechen?

Gesellschaft | umfragestart | 10.08.2018

Die längste Zeit in der Geschichte waren Frauen in männlichen Formen nicht mitgemeint. Heute argumentieren Gegner einer geschlechtergerechten Sprache unter anderem damit, dass die männliche Form in generischer Lesart durchaus auch Frauen miteinbeziehe. Studien belegen allerdings immer wieder, dass bei maskulinen Bezeichnungen (wie z. B. „Lehrer“, „Zuschauer", aber auch „Kosmetiker“) von den meisten Menschen angenommen wird, dass es sich um reine Männergruppen handele.

Ein Pro-Argument für die Verwendung geschlechtergerechter Sprache ist auch der Einbezug beziehungsweise die Sichtbarmachung von Angehörigen der LSBTI-Community, insbesondere trans- und intergeschlechtlicher Menschen, durch Gender-Sternchen („Lehrer*innen“) oder Gender-Gap („Lehrer_Innen“).

Civey fragt daher: Welche Form sollte man in der deutschen Sprache wählen, um alle Geschlechter anzusprechen?

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