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Deutsche sind gespalten in der Frage um den Vorsitz des Haushaltsausschusses

Eine knappe Mehrheit von 47,3 Prozent spricht sich gegen eine Vorsitzendenrolle der AfD aus, während 45,2 Prozent dafür wären. 7,7 Prozent sind in dieser Frage unentschieden.

Politik | auswertung | 21.01.2018

Traditionsgemäß hat die größte Oppositionsfraktion im Bundestag Anspruch auf den Vorsitz des mächtigsten Ausschusses. Sollte es zu einer Großen Koalition kommen, würde der AfD diese Ehre zuteilwerden. Alice Weidel hat bereits angekündigt, im Falle einer Einigung zwischen SPD und Union den Vorsitz im „Königsausschuss“ zu beanspruchen.

Knappe Mehrheit gegen Vorsitz der AfD

45 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, dass die AfD traditionsgemäß den Vorsitz des Haushaltsausschusses übernimmt. 27,8 Prozent von ihnen sind sogar „auf jeden Fall“ dafür. 47,3 Prozent würden dies nicht begrüßen. Hier zeigt sich bei 36,2 Prozent eine besonders starke Ablehnung.

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Unterstützung von der FDP

Die Anhänger der AfD sprechen sich zu 92,5 Prozent für einen Vorsitz ihrer Partei im Haushaltsausschuss aus. Unterstützung bekommen sie von den FDP-nahen Wählern, die ebenfalls mehrheitlich (58%) diese Entwicklung begrüßen würden. Die stärksten Gegner einer Vorsitzendenrolle der AfD sind mit 65,7 Prozent bei den Anhängern der SPD zu finden.

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