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Agenda 2010: Die Reform der Reform?

Die unter dem Kabinett Schröder im Jahr 2003 eingeleitete "Agenda 2010" ist wohl eines der umstrittensten Reformprojekte der deutschen Nachkriegsgeschichte. Schulz will nun Teile davon korrigieren.

Politik | umfragestart | 19.02.2017

Die Agenda 2010 hat den deutschen Arbeitsmarkt umgekrempelt: wirtschaftliches Wachstum auf Kosten von Sozialleistungen. Die weitreichenden Reformen haben der SPD in der Folge zahlreiche Stimmen gekostet und die Partei innerlich zerrissen. Martin Schulz, der sich als SPD-Kanzlerkandidat vor allem das Thema "Gerechtigkeit" auf die Fahnen geschrieben hat, möchte nun Korrekturen an der Agenda vornehmen. So soll es in Zukunft weniger befristete Arbeitsverhältnisse geben und die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I soll sich verlängern. Linke-Chefin Kipping kritisiert die geplanten Korrekturen als "lediglich kosmetisch".

Civey stellt daher im Auftrag der Welt die Frage: Wie bewerten Sie die Pläne von Martin Schulz, Teile der Agenda 2010 zu korrigieren?

Die Umfrage ist eine laufende Befragung. Teilnehmer_innen, die abstimmen, sehen die aktuellsten Ergebnisse im Widget. Civey wertet diese redaktionell aus.

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