Civey fragt, wie Deutschland tickt

An ihren Daten sollt ihr sie erkennen…

Die Veröffentlichung zahlloser persönlicher Daten von mehr als 1.000 Politikern und Prominenten lässt Platz für einige Spekulationen: Wer könnte Interesse daran haben, diese Daten zu veröffentlichen? War es ein Hackerangriff oder doch „nur“ ein Sammelsurium mehr oder weniger frei verfügbarer Informationen? Wie sicher ist die Privatsphäre von Personen im Internet – egal wie prominent sie sind? Die Deutschen fühlen sich zwar nicht sicher, sind aber trotzdem viel im Web unterwegs.

30,4 Prozent der Civey Befragten wählen die Antwortmöglichkeit „weniger stark” auf die Frage „Wie stark sorgen Sie sich, dass ihre privaten Daten (wie Fotos, Chatverläufe) online von unberechtigten Personen eingesehen werden können?“ Fast die Hälfte (48,4%) der Deutschen sorgen sich jedoch „sehr stark“ oder „eher stark“. Nur 8,5 Prozent der Panel-Teilnehmer sind gänzlich unbesorgt.

Noch deutlicher werden die Sorgenfalten, wenn nicht nach „unberechtigten Personen“ gefragt wird, sondern nach den Internet-Anbietern selbst: „Wie groß ist Ihre Sorge, dass Internetkonzerne zu viele Ihrer persönlichen Daten sammeln?“ Dann sind es knapp drei Viertel der Deutschen (72,2%), deren Sorgen „sehr groß“ oder „eher groß“ sind. Nur 3,8 Prozent hegen „gar keine Sorgen“.

Stundenlang im Internet

Trotz aller Sorgen – die Deutschen fühlen sich wohl im Web. Sonst würden sie wohl kaum „mehrfach täglich” im Internet surfen. Das geben 79,9 Prozent der von Civey Befragten an. Weitere 15,4 Prozent sind „einmal täglich” oder „fast täglich“ auf den Webseiten unterwegs – und hinterlassen ihre Spuren. Die Zahl derer, die mobil ins Internet gehen und dafür ihr Smartphone benutzen, wächst rasant. Inzwischen sagen 65,3 Prozent, dass sie täglich mit dem Smartphone surfen. Weitere 7,9 Prozent tun dies immerhin „mehrmals pro Woche”.

Obwohl 94,4 Prozent angeben, dass sie über einen Laptop oder Desktop-Computer verfügen, ist tatsächlich das Smartphone das Gerät der Wahl, wenn es um den Webzugriff geht – auch wenn dort die Sicherheitseinstellungen in der Regel schwächer sind als auf dem PC mit standardmäßigem Virenscanner. Während das Smartphone praktisch rund um die Uhr eingeschaltet ist, wird der PC häufiger heruntergefahren und zeitaufwendige Updates installiert.

Nie mehr ohne Smartphone

21,0 Prozent der von Civey Befragten können „gar nicht“ mehr auf ihr Smartphone verzichten. Ein weiteres Fünftel (20,9%) glaubt, bis zu einem Tag ohne auszukommen, ein knappes Viertel (23,9%) bis zu einer Woche. Und 23,2 Prozent trauen sich sogar zu „vollständig“ auf ihr Smartphone zu verzichten. Es gibt ja schließlich auch noch den PC …

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