Regierungsmonitor

Der Regierungsmonitor von Der Spiegel und Civey

Was ist der Regierungsmonitor von Spiegel Online und Civey?

Der Regierungsmonitor umfasst die repräsentative Bewertung der Arbeit von

  • Bundesregierung
  • Bundeskanzler/in
  • Bundesministerinnen und Bundesministern
  • Regierungsparteien Union und SPD

durch die deutsche Bevölkerung. Als Bemessungsgrundlage dienen repräsentative Echtzeit-Umfragen, die Civey seit dem Tag der Vereidigung der Bundesregierung durchführt. Zur Erhebung werden die Daten im Online-Panel von Civey, das über eine Million verifizierte und aktive Teilnehmende umfasst, erhoben. Die Rekrutierung der Panelisten erfolgt auf mehr als 25.000 Webseiten. So werden alle Bevölkerungsgruppen zuverlässig erreicht. Aus den Antworten der verifizierten Teilnehmenden werden automatisiert quotierte Stichproben beispielsweise nach Geschlecht und Alter gezogen. Weitere mögliche demographische Ungleichgewichte werden durch eine Nachgewichtung ausgeglichen, die auf Grundlage amtlicher Kennzahlen etwa des statistischen Bundesamtes oder des Bundeswahlleiters basieren.

Weitere Informationen rund um die Methodik von Civey finden Sie unter Hilfe. Sie können darüber hinaus eine E-Mail an beratung@civey.com schreiben.

Scoringverfahren zur Bewertung der Minister

Die Zufriedenheit der Deutschen mit der Arbeit der Bundesministerinnen und Bundesminister wird mit der Frage „Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit des Bundesminister_in für (Ressort), (Vorname, Nachname)?“ abgefragt.

In den Antwortoptionen arbeitet Civey mit einer fünfstelligen Likert Skala:

a) Sehr zufrieden
b) Eher zufrieden
c) Unentschieden
d) Eher unzufrieden
e) Sehr unzufrieden
f) Kenne ich nicht

Um eine Vergleichbarkeit unter den Ministerinnen und Ministern zu ermöglichen, arbeitet Civey mit einem Scoringverfahren. Dabei wird die Antwortoption f) „Kenne ich nicht“ ignoriert. Der Score der Minister wird dann wie folgt berechnet:

Die Antwortoptionen „Sehr zufrieden“ und „Eher zufrieden“ werden aufaddiert. Dabei fließt die Antwort „Sehr zufrieden“ mit dem Faktor 2 ein.

Ebenso werden die Antwortoptionen „Sehr unzufrieden“ und „Eher unzufrieden“ aufaddiert. Auch hier fließt die äußere Antwortoption „Sehr unzufrieden“ mit dem Faktor 2 ein.

In einem dritten Schritt wird die Summe der Unzufriedenheit von den Summe der Zufriedenheit abgezogen. Das Ergebnis ist der Score des einzelnen Ministers, bzw. der einzelnen Ministerin.

Zur Illustration finden Sie hier zwei Rechenbeispiele:

Minister X:
Sehr zufrieden: 25%
Eher zufrieden: 40%
Unentschieden: 5%
Eher unzufrieden: 10%
Sehr unzufrieden: 20%

Zufriedenheit: 25 + 40 = 65%
Unzufriedenheit: 10 + 20 = 30%
Score: ( (25 x 2) + 40) ) - ( (10 + (20 x 2) ) = 40 Punkte

Minister Y:
Sehr zufrieden: 40%
Eher zufrieden: 25%
Unentschieden: 5%
Eher unzufrieden: 20%
Sehr unzufrieden: 10%

Zufriedenheit: 40 + 25 = 65%
Unzufriedenheit: 20 + 10 = 30%
Score ( (40 x 2) + 25) ) - ( (20 + (10 x 2) ) = 65 Punkte

Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass zwei Minister, die wie in unserem Beispiel in Summe einen gleichen Zufriedenheitswert, bzw. einen gleichen Wert der Unzufriedenheit aufweisen, dennoch gemäß der Antwortverteilung innerhalb der Likert Skala bewertet werden. In unserem Beispiel hat Minister Y mit 65 Punkten den weit höheren „Score“ als Minister X mit 40 Punkten.

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