Die gesellschaftspolitische Haltung von Marken als Unternehmensstrategie

Steffen Braun und Jan Dirk Kemming schreiben bei Politik & Kommunikation über unsere Studie, wie Bürger zu politischer Haltung von Marken stehen.

Greenpeace protestierte gegen BP und Shell aufgrund der Umweltrisiken der Ölförderung. Gewerkschaften liefen Sturm gegen Kik und Co. wegen menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken. Das Chlorhühnchen ist uns allen als Bild der großen TTIP-Proteste in Erinnerung geblieben. Dass links-ökologische Milieus (Fehl-)Verhalten von Unternehmen kritisieren, gehört zur Tagesordnung der legitimen politischen Auseinandersetzung.

Aktuell beobachten wir eine aktive Gegenbewegung: Markenunternehmen, die zum politischen Diskursteilnehmer avancieren. Sie setzen sich außerhalb ihres eigenen Unternehmenszwecks für Vielfalt, Klimaschutz oder Gleichstellung ein und beteiligen sich damit an politischen Debatten. Das auffällige: Es wird von eher linksorientierten Milieus honoriert.

Dies hat Auswirkungen auf zukünftige Unternehmensstrategien. Steffen Braun und Jan Dirk Kemming klären in der Politik & Kommunikation darüber auf, wie wichtig politische Haltung von Markenunternehmen ist, welche Themen ganz oben auf der Agenda stehen und wer in den Konzernen sich öffentlich positionieren sollte. Die Ratschläge beruhen auf einer Studie von Civey zu „Marken als politische Akteure".

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Judith Klose
Judith Klose
Leiterin für Presse und Kommunikation+49 151 14007993judith.klose@civey.com