Medien berichten gern und ausführlich über Umfragen. Vor allem online gibt es aber auch viele Befragungen, die nicht sonderlich seriös, geschweige denn repräsentativ sind. Civey-Mitgründerin und COO Janina Mütze erläutert im Gastbeitrag auf politik & kommunikation, worauf es bei Umfragen und der Berichterstattung darüber ankommt.

„Es wird knapp“, schrieb „Spiegel Online“ keine 48 Stunden vor Öffnung der Wahllokale in Nordrhein-Westfalen. Beide Volksparteien lägen kurz vor der Wahl fast gleichauf. Die Autoren des Artikels bezogen sich dabei auf die Umfrageergebnisse, die sie in den Wochen zuvor kontinuierlich in Auftrag gegeben hatten. Am Freitag vor der Wahl, dem Tag der letzten Veröffentlichung, kam die SPD demnach auf 32,5 Prozent. Die CDU erreichte 31,6 Prozent und lag somit in der Umfrage knapp hinter den Sozialdemokraten. Die Aussage der Journalisten wirkte erstaunlich nüchtern. Sollten diese Ergebnisse nicht der SPD Sicherheit geben, als stärkste Kraft hervorzugehen? Und sahen andere Institute nicht die CDU vorne?

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