© Goetz Schleser

Civey macht Meinungsforschung für jeden zugänglich. Vom Bürger, der Bürgerinitiative bis zum Unternehmen – alle kriegen die Power der großen Meinungsforschungsinstitute. Seit der Unternehmensgründung 2015 ist einiges passiert: Wir haben unsere Social Media Projektmanagerin Natalie Meves gefragt, wie es war bei Civey anzufangen und was sich in den letzten Monaten alles verändert hat.

Natalie, Du hast im Herbst bei Civey angefangen. Was ist seitdem passiert?

Als ich im Herbst angefangen habe, war das Unternehmen ein bisschen kleiner. Die ersten Mitarbeiter saßen noch im Betahaus, dem Kreuzberger Coworking Space, in dem ich auch noch mein Vorstellungsgespräch hatte. Kurz darauf sind wir in unsere ersten eigenen Büroräume eingezogen, ebenfalls in Kreuzberg.

In den ersten Monaten wurde vor allem wissenschaftlich geforscht. Dabei haben wir auch die ersten Schritte der Markteinführung geplant und schließlich unseren heutigen Namen festgelegt: Civey –  eine Zusammensetzung aus den Wörter “citizen” (engl. für Bürger) und “Survey” (engl. für Umfrage).

Wie ging es weiter?

Seitdem sind wir kontinuierlich gewachsen, an Mitarbeitern und an Partnern. Wir haben auch weitere Investoren gewonnen, darunter unseren Tech Partner appstretto. Im Frühjahr 2016 folgte die nächste Förderungszusage durch die Investitionsbank Berlin (IBB)

Wie lässt es sich bei Civey arbeiten? Ist Civey ein typisches Startup?

Nicht ganz, aber es gibt auch bei uns typische Startup-Elemente: Wir haben flexible Arbeitszeiten, Homeoffice ist auch möglich. Unsere Getränkeflatrate beinhaltet nicht nur Wasser, sondern auch Mate und Bier. Besonders beliebt ist auch unsere Kiste voller Nerf Guns, die bei Team Events zum Einsatz kommen.

In unseren Arbeitsprozessen sind wir ziemlich durchstrukturiert: Von den Developern über das Marketing-Team bis zu den Statistikern haben alle eine kleinere Einheit, der sie angehören und die im SCRUM System mit einem eigenen Kanban Board arbeitet. Als internationales Team – und einem großen Anteil Urberlinern 😉 – ist die Arbeitssprache oft englisch. Wobei einer der Lieblingssätze unseres Chefs folgender ist: “Ich befinde mich jetzt im Brainstormmodus…”

Wie sieht das Büro aus?

Im Haus in der Reichenberger Straße, das unsere Büroräume beheimatet, scheint jeden Monat eine neue Baustelle aufzumachen oder eine weitere Renovierung vorgenommen zu werden. Aktuell verteilen wir uns auf zwei Büros, die beide sehr nach Startup aussehen: Die Einrichtung ist neu und klar, die Tische sind voll mit Laptops, Bildschirmen, und persönlichen Utensilien. Schon wenn man die Räume sieht, kann man eine Ahnung bekommen, welches Team wo arbeitet: Vermehrtes Papieraufkommen versus zusätzlicher Monitore und einer Sammlung an CrossGen Comichefte.

Das Statistik Team muss die größten räumlichen Distanzen überwinden: Unser Gründer und Chief Scientific Advisor Prof. Dr. Serfling arbeitet an der Hochschule Rhein-Waal in Nordrhein-Westfalen. Natürlich skypen unsere Data Scientists häufig mit ihm. In regelmäßigen Abständen gibt es aber auch persönliche Treffen vor Ort.

Was wird in Zukunft passieren?

Für dieses Jahr haben wir große Pläne. Noch befinden wir uns im internen Alphatest und nehmen Verbesserungen am Tool vor, bevor wir in Kürze online gehen. Dann startet erst Civey eigene Umfragen, bevor ausgewählte Partner unser Tool nutzen können. Zukünftig wird dann jede Bürgerin und jeder Bürger bei uns Umfragen starten können: Bei uns wird es also spannend in den kommenden Wochen. 🙂

Zudem suchen wir auch weiter nach neuen Kollegen! Aktuell sind wir auf der Suche nach einem Senior Product Designer, der UI/UX-Spezialist ist. Bewerbungen dafür, aber auch Initiativbewerbungen nehmen wir gerne hier entgegen. Genauso halten wir weiter nach Partnern Ausschau und gerne kann man sich bei Interesse an uns oder direkt an Kathy Meßmer wenden.

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Natalie Meves, Social Media Projektmanagerin bei Civey; Bildrechte: Julia Bauer