02/2017 – Umfrage: Martin Schulz ist der Mann mit den besseren Chancen

17.02.2017

Schulz ist beliebter als Gabriel. Ginge es nach 35,4 Prozent der Deutschen, sollte die SPD Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidaten aufstellen. Für Sigmar Gabriel sprechen sich dagegen im direkten Vergleich nur 14,7 Prozent aus. Ein Drittel der Deutschen hätte lieber jemand anderen als Kandidat der SPD
78,2 Prozent der Deutschen halten Sigmar Gabriel nicht für einen geeigneten Kanzlerkandidaten
Laut Spiegel Online Wahltrend liegt die SPD zurzeit bundesweit bei 20,4 Prozent

Sigmar Gabriel lässt Martin Schulz den Vortritt als Kanzlerkandidaten. Die SPD setzt damit auf den Mann mit den besseren Chancen. Nach einer Civey-Umfrage, wen die SPD als Kanzlerkandidat aufstellen sollte, votierten 35,4 Prozent der Deutschen für Schulz. Gabriel kommt dabei nur auf 14,7 Prozent. Jeder Dritte hält keinen der beiden für die richtige Wahl. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey in Kooperation mit Spiegel Online. Bei den Anhängern der SPD fällt das Ergebnis noch eindeutiger für Schulz (59,6%) gegenüber Gabriel (19,6%) aus.

Deutschland hält Gabriel für ungeeignet

Eine weitere Umfrage nach der Eignung von Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidaten zeigt: 78,2 Prozent der Deutschen halten Sigmar Gabriel für ungeeignet. Nur 14,7 Prozent sehen in ihm einen geeigneten Herausforderer von Angela Merkel. Auch in der SPD-Anhängerschaft glauben 57,6 Prozent nicht daran, dass Gabriel der Richtige ist. Nur 34,5 Prozent votieren für ihn.

SPD stagniert bei 20 Prozent

Laut SPON-Wahltrend liegt die SPD derzeit bei 20,4 Prozent. Für die Union setzt sich der positive Trend fort: Sie legt im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu, käme auf 37,1 Prozent. Die Grünen liegen bei 9,3 Prozent. Die AfD ist mit 13,2 Prozent weiterhin drittstärkste Kraft. Linke und FDP bleiben fast stabil bei 9,5 und 6,2 Prozent. Es würde also auch weiterhin alles für eine Große Koalition sprechen – weder Schwarz-Grün noch Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Gelb kämen auf die erforderlichen Mehrheiten.

Bei den Umfragen durch Civey handelt es sich um laufende Befragungen. Spiegel Online und Civey werten diese regelmäßig aus.

Zum Stand der Ergebnisermittlung der repräsentativen Online-Umfrage, ob Martin Schulz oder Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat aufgestellt werden soll, wurden unter allen Wahlberechtigten in Deutschland 3.010 Teilnehmer mit Stichtag zum 24.01.2017 berücksichtigt. Der statistische Fehler des Gesamtergebnisses beträgt 2,9 Prozent. Unter https://civey.com/umfragen/spd-kanzler-gabriel-schulz/ kann weiter teilgenommen werden.

Bei der Umfrage nach der Eignung von Gabriel wurden zum Stand der Ergebnisermittlung 3.014 Teilnehmer berücksichtigt. Die Ergebnisermittlung der repräsentative Online-Umfrage unter allen Wahlberechtigten in Deutschland erfolgte mit Stand vom 24.01.2017. Der statistische Fehler beträgt 2,8 Prozent. Unter https://civey.com/umfragen/gabriel-kanzlerkandidatur/ kann weiter teilgenommen werden.

Bei der Sonntagsfrage des SPON-Wahltrends wurden zum Stichtag 23.01.2017 5.028 Befragte berücksichtigt. Der statistische Fehler beträgt 2,5 Prozent. Die aktuelle Auswertung findet sich hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfrage-spon-wahltrend-frauen-waehlen-union-maenner-die-spd-a-1131405.html.

Für detaillierte Ergebnisse und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: presse@civey.com

Über Civey
Civey erfasst Deutschlands Meinung in Echtzeit. Dafür hat das 2015 in Berlin gegründete Unternehmen eine Software entwickelt, die Websites zu einem Umfragenetzwerk zusammenschließt. Zum Netzwerk gehören unter anderem Nachrichten-Seiten wie WeltN24, Spiegel Online, Cicero und der Freitag. Mithilfe von River Sampling findet der Civey-Algorithmus die passenden Teilnehmer zu den jeweiligen Umfragen. Civey berücksichtigt nur die Antworten von registrierten Teilnehmern und korrigiert Verzerrungen durch ein mehrstufiges Gewichtungsverfahren.