Civey 21.04.2016 © Goetz Schleser

Civey bringt frischen Wind in die Meinungs- und Wahlforschung. Indem wir unsere Umfragen auf zahlreichen Medien platzieren, erhalten wir die Meinung von Menschen aller Bevölkerungsgruppen, vor allem zu Wirtschaft und Politik. Bezahlt wird nicht mit Punkten oder Gutscheinen, sondern mit Information. Gerrit Richter, unser CEO und Mitgründer, erklärt im Interview mit Sabine Hedewig-Mohr von planung&analyse, dem Marktforschungsportal der Horizont-Medien, die Vorgehensweise von Civey und unsere Philosophie.

Sie wollen der traditionellen Meinungsforschung das Fürchten lehren. Mit welcher Methode?

Meinungsforschung hat das Problem, dass kaum noch jemand mitmachen will. Die Menschen sind genervt von Telefonanrufen und sie misstrauen zunehmend Instituten. Wir denken deshalb, dass es Zeit ist für einen fairen Deal mit den Teilnehmern: Wir zeigen jedem das repräsentative Ergebnis in Echtzeit, kein Ergebnis wird verheimlicht. Im Gegenzug stellen uns die Menschen mehr Daten über sich zur Verfügung und nehmen häufiger an Umfragen teil. Das ermöglicht zum einen feinere statistische Verfahren und zum anderen größere Stichproben. Standardmäßig befragen wir 5.000 Menschen statt wie sonst üblich nur 1.000. Auch technologisch gehen wir neue Wege: Wir haben ein Umfrage-Tool entwickelt, das in jede Webseite eingebunden kann werden. Darüber haben wir mittlerweile ein Netzwerk mit rund 5.200 Webseiten aufgebaut. Wir befragen die Menschen also dort, wo sie ohnehin gerade surfen.

Bisher galt in der Meinungsforschung das Mantra der Zufallsauswahl. Bei Ihnen müssen sich die Menschen anmelden, bevor Ihre Stimme zählt. Was ist mit dem Bias der Selbstauswahl?

Lesen Sie das vollständige Interview hier.